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Beitrag 1

   

Die Vielfalt der Energie. © K.-H. Kupfer

 Nichts ist vielseitiger als Energie. – Energie ist allumfassend. Sie erfüllt die Materie, das Universum und geht weit darüber hinaus. Energie war der Ursprung allen Seins.

 - Energie ist Schwingung, Kraft und Harmonie. Sie ermöglicht unser Leben hier auf Erden und unseren Fortbestand, auch über den körperlichen Tod hinaus.

 - Energie schafft Leistung ohne dabei verlorenzugehen, denn Energie ist unzerstörbar. Sie ist vielseitig wandelbar, aber sie bleibt immer erhalten. Sie gibt der Materie ihren Halt, ihre Form und hält Atome und Moleküle zusammen.

 - Energie schafft Verbindungen – auch über die Grenzen unterschiedlicher Systeme hinweg. Sie ermöglicht den Austausch von Informationen.

 - Energie ist der Träger und Motor der gesamten Evolution. Energie baut auf, erhält und/oder zerstört, je nach Art ihres Wirkens. Sie erweckt die von uns als tot angesehene Materie zum Leben.

Kein Leben ohne Energie!

 Doch was ist diese Energie? Wo treffen wir auf sie? Wie erkennen wir ihr Wirken?

 Über viele dieser Dinge erfahren Sie mehr auf den nächsten Seiten dieser Homepage, auch was sonst mit Energie und Leistung in den verschiedensten Formen (auch politisch) zusammenhängt, aber auch zu Verbindungen zwischen unserer diesseitigen realen Welt und einer jenseitigen.

 Denn Energie ist allumfassend. Und weil sie nicht verloren geht, kann sie auch weder verbraucht noch erneuert werden, um an dieser Stelle bereits mit einem weit verbreiteten Irrtum aufzuräumen. Damit ist auch der Begriff >Erneuerbare Energien< physikalisch falsch.

 Umfassende Informationen sind meinen Bücher >Kosmische Energien< und >Unzerstörbare Energie< zu entnehmen. (Siehe auch Rubrik „Bücher / Autor.“)

Beitrag 2

Woher wir kommen.

-  Der Ursprung unseres Seins. -

                                                                                                                     © K.-H. Kupfer   

 Der Ursprung allen Seins liegt jenseits unseres Universums in einer von uns nicht erfassbaren Dimension, in einem unendlichen „Meer“ aus uns unbekannten Formen von Energie mit einem unvorstellbaren Potential an Wissen und Informationen.

 Aus diesem Ursprung löste sich vor Milliarden Jahren ein winziger „Tropfen“ dieser Energien mitsamt den darin enthaltenen Informationen. Er „verdunstete“ sofort explosionsartig, was wir als den Urknall bezeichnen. Das daraus entstehende Gebilde dehnte sich nach allen Seiten aus, gleichsam einem überdimensionalen Luftballon. Unser Universum begann seine Entwicklung. Und mit der Ausdehnung hielt die Zeit Einzug in dieses Universum. Damit war die Grundlage für jegliche Form von Evolution gegeben.

 Es bildeten sich Atome, die zu Molekülen zusammenfanden. Es entstanden die unterschiedlichsten Arten von Materie. Sonnensysteme entstanden und Galaxien. Ursonnen zerbarsten und gaben weitere, höhere Stufen von Materie frei. Die Vielfalt nahm zu. Irgendwann vor Milliarden Jahren entstand auch unsere Erde aus eben solcher Materie. Es entstanden erste Eiweißmoleküle. Es entwickelte sich das Leben. Alles geschah den Informationen aus dem Ursprung folgend. Und irgendwann vor Millionen Jahren betrat der Mensch der Gesetzmäßigkeit des Ursprungs folgend die Bühne des Lebens. (*)

 Unser Ursprung liegt also jenseits einer von uns erfassbaren Dimension, in einer uns unbekannten, zeitlosen Form von Energie und Wissen. Und diesem Ursprung entstammt sowohl die gesamte Energie unseres Universums als auch jegliche Information für den Verlauf der Evolution. Nichts ist hier Zufall. Alles folgt einer höheren Gesetzmäßigkeit, die mit der Energie des Ursprungs als Information an uns überging. Gläubige würden es Gott nennen; es ist kein Widerspruch.

 Und diese Information mitsamt der Energie des Ursprungs steckt in jedem Atom, in jedem Molekül, in jedem Stein, in jeder Blume und in uns selbst. So werden bei Atomen die Elektronen auf ihren Bahnen gehalten. So wird die Anzahl der Elektronen eines Atoms bestimmt und wie viele Protonen ein Kern dieser Atome haben soll. So geschieht das Zusammenfügen von Atomen zu Molekülen. So erhält Materie ihre Form und ihre Eigenschaften. So entwickelte sich das Leben. Alles und immer sind es Energien und energetische Prozesse, die den Informationen aus dem Ursprung folgend zu dieser Entwicklung führten und bis ans Ende dieses Kosmos immer führen werden.

 Dass wir hier auf dieser Erde in der Form leben, wie wir sind, ist also kein Zufall, sondern es ist Teil einer gigantischen Gesetzmäßigkeit des Ursprungs. Und dieser Gesetzmäßigkeit sind wir unterworfen und müssen ihr „gehorchen“ (mit ihr in Harmonie sein), wollen wir existieren, hier auf Erden, und wollen wir fortbestehen, auch über unseren körperlichen Tod hinaus.

 Nur ein Leben in Harmonie mit den Gesetzmäßigkeiten des Ursprungs führt uns zu immer höheren Stufen der Evolution unserer Spezies, des Seins, des Kosmos und jeglicher Art von höherem Bewusstsein.

 (*) Wer das Wirken dieser Gesetzmäßigkeit und der energetischen Informationen anzweifelt, der sollte sich z. B. bestimmte Vorgänge des Lebens einmal genauer anschauen. Gewiss, vieles ergibt sich aus einer Notwendigkeit der Evolution, aber wie sind bestimmte Sprünge zu erklären? Wie fand sich tote Materie zu Eiweißmolekülen zusammen? – Ja, man kann einen solchen Vorgang mit Hilfe von elektrischen Stromstößen nachempfinden, aber noch nie ist es in größerem Maße gelungen.

 Oder. Wie kam es zur Bildung einer DNA, dem Gedächtnis der Zellen? Wer sagte den Zellen bzw. Eiweißmolekülen, dass sie sich auf diese Weise nicht ständig neu erfinden müssen? – Denn die DNA weiß und gibt vor, wie sich die Moleküle zusammenfügen müssen, um ein genaues Abbild der ursprünglichen Zelle zu schaffen. Und was heißt einer Zelle? In der DNA jeder einzelnen Zelle unseres Körpers liegt sogar das komplette Programm von uns selbst. Aber all das an dieser Stelle abzuhandeln, würde den Rahmen dieses Beitrages sprengen.  

 Weiterführende Informationen sind sehr ausführlich meinen Büchern >Kosmische Energien< und >Unzerstörbare Energie< zu entnehmen. (Rubrik >Bücher / Autor

 Beitrag 3

 

Der Sinn unseres Seins. © K.-H. Kupfer

 Wir sind Teil der gesamten kosmischen Evolution, und unsere Aufgabe ist es, innerhalb dieser Evolution Wissen anzureichern und in eine höhere, geistige Ebene zu transformieren. Alle Voraussetzungen dafür sind uns gegeben, wobei unser Gehirn eine wesentliche Rolle spielt, wenn wir es nur richtig nutzen.

 Wir können wahrnehmen, logisch denken, unser Tun analysieren, den Extrakt speichern und somit Wissen anhäufen. Zudem ist unser Gehirn so angelegt, dass es mit einer jenseits unserer Wahrnehmungen vorhandenen geistigen Ebene kommunizieren kann, wo es zu einem regen Austausch von Informationen kommt, z. B. während bestimmter Phasen des Schlafs. Viele Träume sind hier angesiedelt.

 Wollen wir unsere Aufgabe in dieser Welt erfüllen, so besteht sie nicht im Nichtstun und geistigem Müßiggang, sondern im Schaffen von neuen, geistigen Informationen, die noch nicht auf der geistigen Ebene des überkosmischen Geschehens vorhanden sind. Es müssen neue Wissenseinheiten sein.

 Oft erhalten wir während kommunikativer Phasen des Schlafs aus der überkosmischen, jenseitigen Ebene sinnvolle Anregungen. Auf diese Weise ist schon manche Erfindung entstanden, manches Geschehen vorhergesehen worden. Andererseits sind wir es, die am Aufbau dieser überkosmischen Ebene unseren Beitrag zu leisten haben, soll unser Leben nicht nutzlos sein.

 Ein sinnvoll geführtes Leben ist somit ein wesentlicher Baustein unseres Seins.

 Übrigens: Der Kontakt zu der jenseitigen, höheren Ebene findet ebenso auf energetischem Wege statt wie die gesamte Funktion unseres Körpers und unseres Geistes. Energie ist es, die die von uns als tot geglaubte Materie zum Leben erweckt.

 Mehr zu diesem Thema ist meinen Büchern >Unzerstörbare Energie< und >Kosmische Energien< zu entnehmen. (Siehe Rubrik „Bücher / Autor“.)

Beitrag 4

 

Das Phänomen - Zeit - 

                                                                                                 © K.-H. Kupfer

 Ist Zeit jene feste, exakte Größe für die wir sie beim Ticken einer Uhr, dem schrittweisen Verlauf deren Zeiger, dem Wechsel der Sekunden einer Digitaluhr, oder gar dem einer präzis gesteuerten Atomuhr ansehen? Hat Zeit eine feste Bindung zu unserer materiellen Realität? – Nein! Sie ist eine von uns geschaffene Größe, die allein dann schon nicht stimmt, wenn wir uns mit hoher Geschwindigkeit von einem Punkt der Erde hin zu einem anderen bewegen.

 Während Begriffe wie Gegenwart, Vergangenheit oder Zukunft sehr weitläufig sind, ist der Begriff  ZEIT schon etwas Genaueres, denn Zeit ist für uns messbar und damit erfassbar. Dazu haben wir Uhren. Aber selbst die genausten Uhren dieser Welt, atom- und funkgesteuert, sind für uns nur so lange genau, wie wir uns zusammen mit der Uhr, auf die wir uns beziehen, an einem festen Ort befinden, oder aber mit gleicher Geschwindigkeit in die gleiche Richtung innerhalb des Universums bewegen. Die Uhr muss also immer genau dort sein, wo wir uns befinden, wenn zumindest deren uns angezeigte Zeit stimmen soll.

 Haben Uhr und Betrachter den gleichen festen Standort im Universum, bzw. auf unserer Erde, dann stimmt die Zeit und deren Verlauf überein. Das ändert sich, wenn die Uhr an einem festen Ort bleibt, der Betrachter hingegen in ein Flugzeug steigt und sich von dem Ort der Uhr entfernt oder sich auf ihn, auf die Uhr zu bewegt.

 Nicht anders ist es mit unserm Universum selbst und dessen Verhalten zu seinem Ursprung, zu seinem Ausgangspunkt. Denn als es sich aus der Absolutheit seines Ursprungs löste, trennte es sich auch vom „zeitlichen“ Ablauf des Ursprungs. Seither dehnt es sich immer weiter aus, sodass sich jeder einzelne Punkt des Universums von diesem Ursprung entfernt, wobei die Geschwindigkeit dieser Ausdehnung ständig abnimmt. Damit ändert sich auch der Bezug zum Ursprung, nämlich zu jener Ebene ohne zeitlichen Verlauf, wo alles zur gleichen Zeit an allen Orten existent ist.

 Das wiederum bedeutet, dass sowohl unsere Uhren als auch wir selbst fortwährend eine Änderung im zeitlichen Verhältnis zu unserem Ursprung erfahren. Und weil die Ausdehnung des Universums immer langsamer wird, bedeutet das im Umkehrschluss, dass die zeitliche Differenz zum Ursprung allen Seins immer größer wird. Was dabei passiert, lässt sich anhand eines Beispiels erklären:

 Würden wir zwei völlig identische, super genaue Uhren nehmen, beide exakt vergleichen und eichen, und würden wir dann mit der einen Uhr in einen schnellen Düsenjet steigen, die andere aber auf der Erde belassen, so würden wir feststellen, dass die im Flugzeug gemessene Zeit von der auf der Erde gemessenen mehr und mehr abweicht. Zugegeben, die Abweichung ist bei einem solchen Experiment nur geringfügig, dennoch läge sie im Bereich von einigen Milliardstel Sekunden, wobei die Geschwindigkeit des Flugzeuges eine nicht unwesentliche Rolle für die Differenz spielt, und es noch nicht einmal egal ist, ob es mit der Erddrehung oder gegen sie fliegt.

 Überspitzt gesagt: Würde sich das Flugzeug mit Lichtgeschwindigkeit, d. h. mit rund 300 000 km/Sekunde durch den Raum bewegen, dann wäre die Zeit im Flugzeug gleich Null, sie würde stehen bleiben. Die Insassen würden nicht einmal mehr altern. Das wäre der Wunschtraum der Menschheit, der sich jedoch nie erfüllen wird, weil wir die Lichtgeschwindigkeit wegen gegebener physikalischer Gesetzmäßigkeiten nie erreichen könnten.

 Was bedeutet das aber für uns? – Da die Ausdehnung unseres Universums immer langsamer wird, vergeht die Zeit immer schneller. Und genau das ist es, was wir ständig erleben und spüren. Zum einen bewegen wir uns von diesem Nullpunkt, dem Ursprung allen Seins weg, und zum anderen wird diese Bewegung immer langsamer. Folglich wird die zeitliche Differenz immer größer und damit der Ablauf dessen, was wir Zeit nennen. Sie vergeht immer schneller. Und das spüren wir.

 Denn all unsere Uhren, auf die wir uns bei Zeitangaben beziehen, möglichst atomgenau und funkgesteuert, um ja den Eindruck unbedingter Genauigkeit zu vermitteln, gehen nun mal nicht genau, sondern werden zusammen mit uns im Zeitverlauf des Universums immer schneller gegenüber unserem Ursprung, sodass wir zwar einen gleichmäßigen zeitlichen Ablauf auf dem Zifferblatt sehen, doch der wird der zunehmenden Zeitdifferenz zum Ursprung nicht gerecht.

 Unsere inneren Uhren hingegen, die sich noch immer einen Rest an Bezug zum Ursprung allen Seins bewahrt haben, lassen es uns spüren, dass da wohl irgendwas nicht stimmt. Wir haben zunehmend das Gefühl, als würde die Zeit immer schneller vergehen, nur wahrhaben wollen wir es nicht, weil wir uns lieber auf die von uns geschaffenen Uhren beziehen und nur das als Realität ansehen, was uns die Uhren als solche vorgaukeln.

 Und so stöhnen wir, dass alles immer hektischer wird, sind aber unfähig, zumindest einen der Gründe dafür zu erkennen. Nur leider gibt es kein Entrinnen, denn wir sind Teil dieses großen Gesamtgeschehens. Und so bleibt uns nur, unsere inneren Uhren so zu „justieren“, dass sie besser im Einklang mit den Abläufen unseres Ursprungs gehen.

 Zugleich stellt sich aber auch die Frage, wie es denn wäre, wenn es den zeitlichen Ablauf innerhalb unseres Universums nicht gäbe. Es müsste uns doch allen viel besser gehen. Das allerdings ist ein Irrtum, weil ohne einen zeitlichen Ablauf die gesamte Evolution niemals möglich gewesen wäre. Nur so konnte sich die gesamte Entwicklung vollziehen, und nur so konnte alles zu dem werden, wie es heute ist. Wäre ein zeitlicher Ablauf nicht vorhanden, dann wäre alles zu allen Zeiten in gleicher Form existent.

 Auch zukünftig wäre die gesamte weitere Evolution ohne einen zeitlichen Ablauf nicht möglich, denn ohne die Zeit – diesem seltsamen Phänomen – wäre alles zu allen „Zeiten“ gleich. Es gäbe keine einzige Form von Entwicklung. Was Sie zudem morgen zu tun gedenken, das wäre heute schon erledigt. Es ginge gar nicht. Sie könnten auch all Ihre Geburtstage auf einmal feiern. Das klingt absurd, es wäre aber so.

 Eine Entwicklung bedingt also immer einen zeitlichen Verlauf. Damit ist der zeitliche Ablauf, dem wir alle unterliegen, letztendlich die Voraussetzung dafür, dass wir überhaupt existieren, auch dass es unser Universum überhaupt gibt. Auf der Ebene des Ursprungs unseres Universums sieht es hingegen anders aus. Dort ist der Begriff „ZEIT“ etwas Unbekanntes, zumindest so, wie wir ihn kennen und erfahren.

 Z E I T ist und bleibt ein Phänomen, ohne das es weder die Evolution noch die Entstehung unseres Universums gegeben hätte, noch könnten wir ohne die ZEIT irgend etwas wahrnehmen. Nur ein zeitlicher Ablauf macht all das möglich.

 Zum Thema „Zeit“ existiert ein weiterer Artikel mit dem Titel „Zeit und Realität“ in der Rubrik >Wissen & informativ<. Dort geht es darum, dass wir im Grunde wegen des zeitlichen Ablaufs die Realität gar nicht erkennen. Weiterführende Informationen sind zudem meinen Büchern „Kosmische Energien" und „Unzerstörbare Energie“ zu entnehmen.(Siehe Bücher / Autor)

Beitrag 5

 

  Die Unsterblichkeit.   

                                                                                         © K.-H. Kupfer

  Jeder Mensch erfährt zu irgendeinem Zeitpunkt seines Lebens von der Existenz des Todes, und somit auch von der Endlichkeit seines Lebens. Viele verdrängen diese Tatsache wegen der Ungewissheit um das, was danach kommt. Zudem bietet die heutige Zeit so viel Zerstreuung und Annehmlichkeiten, dass niemand von seiner Endlichkeit wissen möchte. Und nur wenige sind überhaupt willens und in der Lage, über sich und den eigentlichen Sinn des Lebens nachzudenken.

 Religionen verheißen durch Glauben unseren Fortbestand über den körperlichen Tod hinaus. Nun leben wir Menschen heute jedoch in einer sehr aufgeschlossenen und aufgeklärten Zeit. Und so sind nicht wenige ausschließlich einer diesseitigen, materialistischen Denkweise verfallen, sodass uns Glaube ohne wissenschaftliche Beweise schwer fällt.

 Wir lieben die angenehmen Dinge des Lebens und mögen uns gar nicht erst der Mühe unterziehen, daran zu denken, dass wir eines Tages all die schönen Dinge verlassen müssen. Wir verdrängen und versuchen durch eine materielle Selbstverwirklichung uns unsterblich zu machen, indem wir unseren Geist und uns selbst in Materie einbringen.

 Wir schaffen Nachbildungen von uns und schauen fasziniert auf das, was wir so geschaffen haben. Wir freuen uns, wenn diese Nachbildungen, durch „intelligente“ Computerprogramme gesteuert, arbeiten verrichten oder Fähigkeiten des Menschen haben. Wer kennt nicht die menschenähnlichen Gebilde auf Elektronikmessen? Wer ist nicht erstaunt, wenn solch ein Roboter mit seinen „Fingern“, über Kabel und Mikrochips gesteuert, Werke alter Meister auf den Tasten einer elektronischen Orgel spielt?

 Wir Menschen freuen uns über all diese Dinge und sprechen ausnahmslos von Arbeitserleichterungen, wenn wir an Roboter und Mikrochips denken. Niemand glaubt bei dieser Art von Selbstverwirklichung an eine eventuelle Ablösung des Menschen durch die von ihm geschaffenen Nachbildungen. Wir beklagen einen Mangel an Arbeitsplätzen, vermögen aber nicht die Zusammenhänge zu erkennen.

 Und wir bauen immer „intelligentere“ Computer und Maschinen. Aber besteht hierin nicht das Streben von uns Menschen eine Art Unsterblichkeit zu erlangen, einer Unsterblichkeit auf materieller Ebene, weil Materie im Gegensatz zum Geist etwas Fassbares und von uns Formbares ist?

 Viele Anzeichen sprechen für eine solche materielle Selbstverwirklichung des Menschen in unserer Zeit. Niemand scheint den Irrweg zu erkennen. Oft scheint es allerdings schwer, den Schirm der Ablenkung unseres Geistes zu durchbrechen, der über uns gelegt ist und in heutiger Zeit mehr und mehr ausgebreitet wird. Zumindest sollte man es versuchen, ihn zu durchbrechen, um neue Erkenntnisse zu erlangen und um den eigentlichen Sinn des Lebens zu entdecken.

 Die eigene Unsterblichkeit kann nicht auf der materiellen Ebene herbeigeführt werden, obwohl nicht wenige daran arbeiten, sondern ausschließlich auf der Ebene des Geistigen. Denn wir sind Teil der kosmischen Evolution. Unser Geist und unsere geistigen Energien werden zum Aufbau des Universums benötigt. Das ist der Sinn allen Seins. Wir müssen zu Lebzeiten diesem Programm gerecht werden und Energien des Geistes schaffen, angereicht mit vielen, für die kosmische Evolution wesentlichen Wissenseinheiten.

 Wir sollten nicht unser Dasein mit einer Selbstverwirklichung auf der materiellen Ebene vergeuden, die ohnehin nur ins Abseits führt. Wir sehen es tagtäglich und die weiteren Jahre werden es uns noch deutlicher vor Augen führen. Allein schon die von uns betriebene massive Vernichtung der Rohstoffe dieser Erde wird das Leben auf einen sehr verkürzten Zeitraum begrenzen. (*)

  Unsere geistige Tätigkeit ist somit eine Grundvoraussetzung für unseren Fortbestand nach dem Tode. Am Tor des Lebens wird unsere Seele, unser Geist, den Körper als Energie mit allen Informationen unserer Persönlichkeit verlassen und in dieser Form überall in unserm Universum und darüber hinaus (in der Unendlichkeit) für alle Zeiten fortbestehen.

 Es ist nicht einfach, die Zusammenhänge unserer rationalen Welt und unseres hierdurch geprägten Denkens mit einem irrationalen Glauben in Einklang zu bringen. Aber Glaube kann durch Kenntnis um die Vorgänge zur Gewissheit werden. - Wir sind unsterblich durch den Fortbestand der Energien unseres Geistes!

 (*) Hierzu verweise ich auch auf den Artikel "Das Märchen vom ewigen Wachstum" in der Rubrik >Aktuell & kritisch<.

Zum Thema selbst verweise ich auf meine Bücher >Unzerstörbare Energie< und >Kosmische Energien<.