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 Beitrag - 1 -

  

Klimaschutz kann krank machen.

Feuchtigkeit aufspüren, der Gesundheit zu Liebe.

                                                                                                            Copyright by K.-H. Kupfer

Politiker schaffen Gesetze, sind sich aber der Folgen nur sehr selten bewusst. Sie bedienen sich in Sachen Klima oft fragwürdiger Berichte. Fakten werden verbogen, so, dass sie dem Gewollten entsprechen, nicht aber den Tatsachen.

Im trauten Einklang mit den Medien wird ein Trend erzeugt, der für den Bürger verhängnisvolle Folgen haben kann, weil der meint, dass das, was ihm von offizieller Seite gesagt wird, so auch stimmig ist und seinem Wohlergehen diene, wenn nicht sogar der Rettung der gesamten Menschheit.

Schön brav packt er seine Häuser in wärmedämmende Materialien ein, um Energie zu sparen, denn schließlich will er nicht am Untergang der Welt beteiligt sein, so wie es ihm wieder und wieder eingeredet wird. Altbekanntes Wissen wird dabei dem neuen Trend geopfert. So wird z. B. nicht bedacht, dass das Mauerwerk der Häuser nach einer solchen Verpackungsprozedur nicht mehr „atmen“ kann, wodurch das biologische Innenraumklima völlig zerstört wird.

  Wo steckt die Gefahr?

Es sind die Wände und die für den Aufbau der Wände verwendeten Materialien, die wesentlich zur Beschaffenheit des Raumklimas beitragen. Sie nehmen bei hoher Raumluftfeuchte diese zu einem großen Teil auf und geben sie bei trockner Luft wieder ab. Auf diese Weise wirkt das Mauerwerk ausgleichend auf den Feuchtigkeitsgehalt der Luft der Innenräume. Je funktioneller die Materialien, um so besser das Innenraumklima.

Denn nicht unwesentlich ist für den Aufbau der Wände, ob bei einem Überangebot an Feuchtigkeit diese aufgenommen, aber auch nach außen abgegeben werden kann und sogar muss. Nehmen wir dem Mauerwerk diese Möglichkeit der Abgabe von Feuchtigkeit nach außen, was übrigens auch bei der modernen Billigbauweise mit Betonplatten so ist, dann werden die Wände feuchter und feuchter, und damit auch die Luft in den Räumen, was weder der Gesundheit und dem Wohlbefinden des Menschen dienlich ist noch dem Erhaltungszustand des Mauerwerkes.

  Wie sollte die Raumluft beschaffen sein?

Die Raumluft hat einen direkten Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen. Zu feuchte oder zu trockene Raumluft ist ebenso unangenehm und schädlich wie zu warme oder zu kühle, zumal wenn die Luft dann auch noch mit Schmutzpartikeln und anderen Emissionen behaftet ist.

Nach zuverlässigen Schätzungen atmet der Mensch am Tage etwa drei bis vier Teelöffel Staub ein, worin sich neben Staubmilben und Bakterien auch Schimmelpilzsporen von feuchten Wänden befinden können, die sich oft völlig unerkannt unter Tapeten und in Hohlräumen (Leitungsschächten etc.) bei Feuchtigkeit bilden, wobei schon geringe Grade von Feuchtigkeit ausreichen, was weder offen sichtbar noch fühlbar ist, und nur messtechnisch festgestellt werden kann. All solche Dinge haben natürlich in der Raumluft nichts zu suchen.

In diesem Zusammenhang fallen auch die modernen Wärmetauscheranlagen bei den hoch gepriesenen Energiesparhäusern recht unangenehm auf, die zwar die Wärme beim Luftaustausch rückgewinnen, wo es aber durch die ständige Luftbewegung, die an sich schon unangenehm sein kann, zu einer ungewollten Verwirbelung der Staubpartikelchen in den Innenräumen kommt. Zudem sind so belüftete Räume arm an wertvollen energetischen Ladungsträger (Ionen), die wir für unser Wohlergehen dringend brauchen.

(Weiterführende Informationen zum Thema >Luftionen< findet man im Buch >Kosmische Energien< auf Seite 131. – Siehe Rubrik Bücher.)

  Woher kommt die Feuchtigkeit und wohin müsste sie?

Bei jedem Atemzug geben wir winzige Mengen von Wasserdampf an die Luft ab. Außerdem kochen wir. Dabei werden erhebliche Mengen Feuchtigkeit an die Innenraumluft abgegeben. Wir gießen Blumen, was ebenfalls die Luft befeuchtet usw. usw.

Einen wesentlichen Teil dieser Feuchtigkeit nehmen die Wände auf und geben sie bei trockner Luft zurück. Das geschieht um so besser, je wärmer die Wände sind. Sind diese jedoch wärmeisoliert, dann bleiben sie z. B. an warmen Sommertagen relativ kühl, wodurch sich dann vermehrt Feuchtigkeit an diesen kühlen Wänden niederschlägt, wo doch gerade im Sommer die Trocknung der winterfeuchten Wände erfolgen sollte.

Auch ist die Abgabe von Feuchtigkeit verringert, wenn die Wände kühl sind. Hinzu kommt, dass diese Feuchtigkeit wegen der Isolierung nicht nach außen weg kann. Die Wände werden feucht und feuchter, was man messtechnisch nachweisen kann. Und solche feuchten Wände sind nahezu ideal für eine Bildung von Schimmelpilzen, Algen & Co.

Das geschieht aber nicht nur an der Innenseite von Außenwänden, sondern auch außen an diesen Wänden und in Hohlräumen. Und das besonders dann, wenn das Mauerwerk mit wärmeisolierenden Dämmstoffen ausgestattet ist. Diese Materialien nehmen auch noch zusätzlich Feuchtigkeit auf, vor allem bei Regen, Nebel etc. Oft saugen sie sich regelrecht voll und bilden ein erhebliches Gefahrenpotential für die Gesundheit, für das Raumklima und letztendlich für die Häuser selbst.

Die Dämmschäume, Gespinste und porösen, wärmeisolierenden Steine saugen das Feuchtigkeitskondensat aus abkühlender Luft auf, z. B. bei bestimmten Wetterlagen, und saufen regelrecht ab. Da diese Isolationsschichten zudem wasserabweisend beschichtet sind und oft nur Dampf in sich hineinlassen, die eingedrungene Feuchtigkeit aber mangels Kapillaraktivität nicht mehr hinausgeht, werden sie zu schimmeligen, veralgten Wasserfallen.

  Was können wir tun, wenn das Kind bereits im Brunnen liegt?

Grundsätzlich ist eine Kontrolle der Wände innen und außen auf Feuchtigkeit in gewissen Abständen anzuraten, was auch ohne Wärmeschutz von Zeit zu Zeit recht angebracht ist, auch an Zimmerdecken, wenn es sich um ein Haus mit Flachdach handelt, wo es leicht unbemerkt Feuchtigkeitseinbrüche geben kann, was bei vorhandener Wärmeschutzisolierung besonders tragisch ist. Aber all das lässt sich eben nur durch spezielle Messungen aufspüren, mit denen man schon geringste Spuren von Feuchtigkeit nachweisen kann, was mit den normal üblichen Geräten, wie sie z. B. ein Maler verwendet, nur bedingt möglich ist. 

 

Beitrag - 2

 

Wie bioenergetisch wirksam sind unsere Nahrungsmittel?

                                                                                                             Copyright by K.-H. Kupfer        

In einer Zeit, wo der Begriff biologisch für alles Mögliche herhalten muss, um dem Menschen ein Gefühl von Sicherheit und besonders wertvollen Nahrungsmitteln zu geben, gilt es einmal zu hinterfragen, was unter biologisch und biologisch wertvoll wirklich zu verstehen ist, denn biologisch erzeugt heißt noch lange nicht, dass solche Produkte auch wirklich bioenergetisch wirksam sind und damit im eigentlichen Sinne überhaupt erst biologisch wertvoll.

  Was bedeutet bioenergetisch wirksam?

Wie der Zusatz >bio< verdeutlicht, handelt es sich um energetisch wirksame Komponenten, die die Funktionen des Lebens unterstützen bzw. aufrechterhalten. Bioenergien sind Energien des Lebens für das Leben. Sie verfügen sowohl über ein energetisches Potential als auch über ein umfangreiches Spektrum an biologisch wirksamen Informationen. Damit nehmen sie eine Art Sonderstellung hinsichtlich unserer Ernährung und unserer energetischen Leistungsfähigkeit ein.

So sind z. B. bestimmte Mineralstoffe für den Energiehaushalt unseres Körpers unabdingbar, aber Mineralstoff ist noch lange nicht gleich Mineralstoff, wenn es um die bioenergetische Wirkung geht; auch nicht, wenn sich die chemischen Strukturformeln noch so sehr gleichen.

Ob ein Stoff bioenergetisch umfassend wirksam ist oder nicht, entscheidet nicht zuletzt der informative Inhalt, der in den Molekülen der Stoffe gespeichert ist. Das gilt auch für Vitamine, Spurenelemente etc.

Somit bietet ein biologischer Anbau oder eine biologische Tierhaltung noch lange keine Gewähr dafür, dass die Produkte auch wirklich bioenergetisch wirksam sind, obwohl die Hinwendung zu mehr Natürlichkeit ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist.

Dennoch muss ein wenig mit einer falschen Vorstellung um den Begriff >biologisch< aufgeräumt werden, denn er garantiert nicht einmal, dass z. B. bei einer Tüte Haferflocken wirklich die auf der Tüte angegebene Menge an Mineralstoffen etc. enthalten ist. Zum einen kann eine Pflanze nur das geben, was sie im Boden tatsächlich vorfindet, und zum anderen sind die Angaben immer von einer irgendwann gezogenen Probe. Zudem findet man nichts zu einer bioenergetischen Wirksamkeit auf den Verpackungen, die oft sehr zweifelhaft sein dürfte.

  Gibt es Unterschiede in der energetischen Wirkung?

Ja. Zum einen haben wir ein energetisch wirksames Spektrum, das für die vitalen Prozesse unseres Körpers unabdingbar ist, und zum andern haben wir biologisch wirksame Komponenten mit wichtigen Informationen für die Abläufe des Lebens. Beginnen wir mit letzterem:

Überall in den Zellen von lebenden Organismen treffen wir auf energetische Prozesse, die unmittelbar etwas mit den Vorgängen des Lebens zu tun haben. Sterben Zellen ab, dann verlöschen diese Aktivitäten, und die Energien entweichen samt den in ihnen enthaltenen Informationen, so dass nach dem eigentlichen Zelltod, egal ob bei Pflanze, Mensch oder Tier, nichts mehr von all dem übrig ist. Diese Energien stehen also in einem unmittelbaren Zusammenhang mit den Vorgängen des Lebens. Es sind Energien des Lebens, Biophotonen, Lichtenergieteilchen.

Auch in den Zellen unseres Körpers gibt es diese Energien. Sie stehen eng in Verbindung mit den energetischen Abläufen unseres Körpers. Da Energie aber nicht aus dem Nichts heraus entsteht, müssen auch diese Energieformen samt biologisch wirksamer Informationen ständig zugeführt werden. Und das kann nur geschehen, wenn wir eine bioenergetisch wirksame Nahrung mit vielen biologischen Informationen zu uns nehmen.

Der wesentliche Unterschied zwischen Biophotonen und anderen energetisch wirksamen Bestandteilen unserer Nahrung ergibt sich aus der Art und dem Inhalt der jeweiligen Energieteilchen. Auf diese Weise unterscheiden sich Biophotonen von anderen bioenergetisch wirksamen Bestandteilen, die zwar ebenfalls viele bioenergetische Informationen enthalten, nicht aber solche auf der Ebene des Lebens. Biophotonen verkörpern also eine höhere Stufe von energetischer Wertigkeit.

  Sonstige bioenergetisch wirksamen Stoffe.

Betrachtet man den Keim- und Wachstumsprozess eines Samenkorns, dann wird man schnell zu der Überzeugung gelangen, dass hier enorme energetische Kräfte am Werke sein müssen, die das Samenkorn zunächst zum Leben erwecken und schließlich das Wachstum des jungen Sprösslings so lange ermöglichen bis er aus eigener Kraft fortbestehen kann. Da sind außer den Biophotonen noch andere energetische Kräfte am Wirken. Und diese Kräfte schlummern nicht zuletzt in den Ölen und anderen Wirkstoffen der Keimanlagen von Früchten und Samen. Es sind Vitalenergien, die auch auf unseren Körper stark vitalisierend wirken.

  Sind diese Energien unbegrenzt wirksam?

Nein. Das zeigt allein schon der Aufdruck bei Sämereien, bis wann ein Keimen garantiert wird. Spätestens dann nämlich, wenn kein Keimen mehr möglich ist, sind auch die Vitalenergien entschwunden. Man spricht hier von einer biologischen Halbwertzeit, während der sich die Energiemenge jeweils halbiert.

Damit obliegt es uns selbst, darauf zu achten, dass die gekauften und zubereiteten Nahrungsmittel auch tatsächlich bioenergetisch wirksam sind.

 Wer sein Wissen hierzu vertiefen möchte, findet ausreichend Informationen im Buch >Kosmische Energien< Seite 189 ff. - (siehe Rubrik >Bücher<.)

 

Beitrag - 3 -

  Materie und Realität

    - Wie real ist unsere Welt? -

                                                                                                                   Copyright by K.-H. Kupfer 

Außersinnliche Wahrnehmungen, Dèjà-vu-Erlebnisse, Astralwanderungen, Kontakte zu jenseitigen Welten? Alles Humbug sagen die einen, mystische Realität erwidern die anderen. Was aber ist dran an all diesen Dingen? Wie wahrscheinlich sind solche Phänomene? Wie fest ist eigentlich unser Platz in dieser Welt, die wir doch so gern als fest und real ansehen? Entspricht das, was wir von dieser Welt kennen, wirklich der von uns geglaubten Realität? Sind all die Gegenstände, die Blumen, die Steine, die Tiere und gar wir selbst hier zu jeder Zeit voll und ganz real existent? - Wohl nicht, denn:

Unsere Welt ist viel umfassender als wir meinen. Sie besteht aus mehr als aus dem, was wir mit unseren Möglichkeiten von ihr erfassen können, um es in von uns geschaffene Formeln und Gesetze zu kleiden. So ist es kaum verwunderlich, dass wir aufgrund einer zunehmend sehr materialistischen Betrachtungsweise und Einstellung meinen, stets als Ganzes existent zu sein, auch, dass es außer uns nichts weiter gäbe.

Niemals würden wir annehmen, dass auch nur das Geringste von uns oder von Dingen um uns herum irgendwann - und wenn auch nur für winzige Momente - nicht in aller Vollkommenheit existent sein würde. Doch die Physik lehrt bei genauem Hinschauen schon etwas anderes.

  Verbindungen zwischen dem Diesseits und dem Jenseits.

Bereits Heisenbergs Unschärferelation besagt, dass die Position eines Teilchens der Materie um so ungenauer zu bestimmen ist je genauer wir seine (Bewegungs-)Größe in Betracht ziehen. Das wiederum bedeutet, dass sich jedes Teilchen dieser Welt im Falle des Absoluten überall und nirgends befindet, und damit auch jenseits des von uns Erfassbaren, also in einer – von uns aus gesehen - jenseitigen Welt bzw. Dimension. Und es gibt mehr und mehr Hinweise, die all das bestätigen, auch das ständige Zusammenspiel zwischen unserer materiegebundenen Ebene des Seins und einer Existenz jenseits davon.

Dieser Wechsel zwischen den verschiedenen Ebenen des Seins ist jedoch anders als man ihn sich gemeinhin vorstellen mag, weil dabei nicht etwa komplette Teilchen der Materie von unserer Welt in eine andere, jenseitige Welt wechseln, sondern lediglich energetische Inhalte, bestehend aus jenen Teilchen der Materie, die jeweils für kurze Momente in einen energetischen Zustand wechseln, dann aber wieder zurückkehren in die Welt der Materie.

Auf diese Weise schwingt die gesamte Materie in ihrem Innern ständig zwischen einer diesseitigen und einer jenseitigen Welt hin und her. Deshalb dürfen wir sogar davon ausgehen, dass sich selbst von unserm Körper stets irgendwelche Teilchen für unvorstellbar kurze Momente im "Jenseits", also in einer jenseitigen, von uns real nicht erfassbaren Dimension befinden.

Kurzum, auf diese Weise ist Materie zu keinem Zeitpunkt voll und ganz existent. Und aus solcher Materie, deren innerste Teilchen ständig zwischen den verschiedenen Ebenen des Seins hin- und herschwingen, bestehen auch wir - aber auch die Blumen, die Bäume, unser tägliches Brot, Sonnensysteme, Galaxien usw. usw.

Und so stehen wir in der Ebene unserer materiellen Existenz über alle Grenzen hinweg in ständiger Verbindung mit all dem Geschehen und den Dingen, die sich jenseits unserer realen Existenz und Wahrnehmbarkeit abspielen. Man mag diese jenseitige Ebene Gott, Licht, Energie, Ursprung, Zentralwissen oder sonst wie nennen, egal, es ändert nichts daran. Es ist so, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht, die Physik der kleinsten Teilchen zeigt uns den Weg.

Ein etwas lockeres Beispiel, das schnell zur existenziellen Frage unseres materiellen Seins führt:

Jeder von uns schaut gern mal in den Spiegel und glaubt, dass er wirklich so ist, wie er sich sieht. Doch inwieweit stimmt das, wo doch stets irgendwelche Teilchen von uns auf der Wanderschaft zwischen den verschiedenen Welten sind? Und entspricht unser wahres Gewicht wirklich immer dem, was uns die Waage anzeigt? – Nein, denn es ist lediglich ein Mittelwert, gebildet von jenen Teilchen, die zu diesem Zeitpunkt gerade in unserer Welt anwesend sind.

Nun, ganz so dramatisch wie sich das anhört ist es natürlich nicht. Zwar ist es grundsätzlich so, aber all das spielt sich in Größenordnungen und unvorstellbar kurzen Zeiten bei extrem hohen Geschwindigkeiten ab, so dass diese Vorgänge von uns nicht wahrgenommen werden und - wenn jemals überhaupt – nicht einmal (messtechnisch) erfasst werden können.

Die Kontinuität unseres Seins ergibt sich also nur aus dem raschen Aneinanderreihen von unendlich vielen, sehr ähnlichen Zuständen, ähnlich einem Kinofilm. Ist also das Schwingen der Teilchen zwischen den Ebenen des Seins nur genügend schnell, dann sind die einzelnen Zustände des Wechsels nicht mehr zu erkennen, und es ergibt sich eine Kontinuität, ein Sein. Und genau so verhält es sich mit dem Schwingen, dem Wechsel der Teilchen der Materie, so dass sich daraus die von uns wahrgenommene Kontinuität, d. h. die für uns als real existierende Welt ergibt.

  Besteht die gesamte Materie letztendlich nur aus energetischen Wirbeln?

Wie stellt sich das alles anhand von Dingen dar, mit denen wir ständig umgehen? - Ist beispielsweise ein Ziegelstein wirklich das, wofür wir ihn halten, ein festes Gebilde? Nein, er ist es nicht, denn schon bei einer einigermaßen Vergrößerung erkennen wir im Innern viele Hohlräume, obwohl es von außen kaum zu vermuten ist. Nicht anders ist es bei einem Gegenstand aus Metall. Auch da lässt sich bei einer entsprechenden Vergrößerung ähnliches feststellen. Schließlich ist die gesamte Materie nur ein löchriges, hohles Gebilde.

Selbst die Struktur der Moleküle und Atome macht da keine Ausnahme. So bestehen Atome lediglich aus einigen wenigen Teilchen - Protonen, Elektronen und Neutronen - die durch Energie an bestimmten Plätzen innerhalb eines freien Raumes gehalten werden, wobei aus der jeweiligen Anordnung der Teilchen innerhalb des freien Raumes sich die Eigenschaften der Materie ergeben. Materie besteht also nur aus viel freien Raum, einigen Teilchen und viel, viel Energie. Auch hier ist die Realität anders als das, was wir dafür halten.

Und so stellt sich letztendlich sogar die Frage, ob nicht alles Sein nur eine Manifestation von Energie ist, von energetischen Wirbeln einer höheren Form von Energie. Ergibt sich unser Sein allein aus der schnellen Rotation von energetischen Wirbeln, ähnlich den Flügeln eines Ventilators, wobei die schnelle Abfolge der einzelnen Zustände die Kontinuität unseres Seins ausmacht? Was ist also real von all dem, was wir von dieser Welt als real ansehen?

- Weiterführende Informationen sind u. a. dem Buch >Kosmische Energien< zu entnehmen, sowie den Büchern >Mit Pendel, Biotensor und Wünschelrute< und >Unzerstörbare Energie< (siehe Rubrik Bücher.)

 

Beitrag - 4 -

              - ZEIT - und Realität.   © by K.-H Kupfer                                                                                  

 

 Zeit ist etwas Seltsames, nicht einmal unsere inneren Uhren gehen immer gleich. Denn unser Zeitempfinden ist sehr unterschiedlich. Wie wir den Verlauf von Zeit empfinden, ist nämlich stark von der jeweiligen Situation abhängig, in der wir uns befinden. So vergeht die Zeit besonders schnell, wenn wir viel erleben, vor allem, wenn es sich um viele neue Eindrücke handelt, wenn also unsere Sinne und unser Geist voll gefordert sind. – Es wird bereits kurios, wenn wir uns später an die gleichen Vorgänge erinnern. Dann nämlich erscheinen uns diese Eindrücke zeitlich sehr gedehnt, obwohl es sich um die gleichen Ereignisse handelt, nur eben aus der Erinnerung.

 Schon das zeigt, dass unser Zeitempfinden wenig mit Realität zu tun hat. Denn wie wir ein bestimmtes Ereignis einordnen, hängt nicht nur von der jeweiligen Situation ab, sondern auch davon, ob es in der Gegenwart, also gerade zu dem Zeitpunkt des Augenblicks geschieht, oder ob es in der Vergangenheit in unserer Erinnerung abläuft. Wir können also unserer zeitlichen Wahrnehmung niemals trauen, was oft zu Schwierigkeiten führt, wenn wir z. B. eine Aussage während einer Vernehmung zu einem zeitlichen Hergang machen sollen.

 Sitzen wir hingegen müßig herum, meditieren wir oder dergleichen, dann kommt es zu einer zeitlichen Dehnung. Alles kommt uns unendlich lang vor, denn hierbei lösen wir uns innerlich von den zeitlichen Abläufen unseres Umfeldes samt den Uhren und justieren uns mehr zum zeitlichen Ablauf unseres Ursprungs, was die zeitliche Differenz kleiner und damit den zeitlichen Ablauf langsamer werden lässt. Allerdings läuft die Erinnerung hieran später als eine Art Zeitraffer ab, weil die innere Justierung dann zum Ursprung fehlt und damit auch die zeitliche Dehnung.

 So richtig verwirrend wird es, wenn wir unsere Wahrnehmungen zeitlich einordnen wollen. Denn wir besitzen kein Sinnesorgan, das uns über den Ablauf von Zeit informiert. Die gesamte zeitliche Einordnung muss von unserem Gehirn überhaupt erst konstruiert werden, und das geschieht aus den Informationen, die unsere Sinnesorgane dem Gehirn ständig von dem liefern, was um uns herum geschieht.

 Dass das eine enorme Leistung ist, leuchtet bereits ein. Ganz verzwickt wird es jedoch, wenn wir auch noch einbeziehen, dass die Signale der Sinneszellen unser Gehirn nicht einmal zur Echtzeit, d. h. exakt zu dem Zeitpunkt erreichen, wo das wahrgenommene Ereignis stattfindet. Denn die Übertragung der Information von den Sinneszellen zu unserm Gehirn findet über Nervenbahnen statt, die zum einen unterschiedlich lang sind und zum andern unterschiedliche Übertragungsgeschwindigkeiten haben.

 Unser Gehirn muss nun die enorme Leistung vollbringen und muss all die Signale, die zu teilweise sehr unterschiedlichen Zeiten dort ankommen, ordnen und in eine zeitlich richtige Reihenfolge bringen, bevor es das jeweilige Ereignis unserer Wahrnehmung zuführt, sonst gäbe es ein heilloses Durcheinander.

 Um nämlich alle Sinneseindrücke richtig einordnen zu können, hat unser Gehirn einen Trick entwickelt. Es zerteilt alle ankommenden Signale in in kleine Einheiten, in sogenannte Zeitfenster, die es sortiert und dann entsprechend wieder zusammensetzt, sodass in unserem Bewusstsein ein zeitlich korrekter Ablauf entsteht.

 Jedes dieser Zeitfenster hat ungefähr eine Länge von 30 Millisekunden. Und das wiederum ist der Grund dafür, dass wir beispielsweise eine schnelle Abfolge von Reizen nicht unterscheiden bzw. wahrnehmen können, sobald die Abstände zwischen den einzelnen Reizen kürzer als 30 Millisekunden sind. Das gilt übrigens für alle Sinneswahrnehmungen. Nur so ist es möglich, dass wir die Einzelbilder eines Filmes oder des Fernsehens als einen fließenden, kontinuierlichen Prozess wahrnehmen. Wir erkennen die Zwischenräume (Einzelbilder) nicht, sonst wäre es ein einziges Geflimmer und Geflatter.

 Entspricht nun aber eine solche Wahrnehmung der Realität? – Nein, denn die Realität besteht beim Fernsehen aus 50 einzelnen Bildern, die innerhalb einer Sekunde auf unsere Augen einwirken, wobei jedes Einzelbild einen etwas anderen Inhalt hat. Und diese Einzelbilder erkennen wir nicht, sie sind aber die Realität eines Filmes.

 Im Grunde kennt unser Gehirn gar keinen fließenden zeitlichen Ablauf, denn es verarbeitet jeweils nur kleine Zeitbündel mit den entsprechenden Informationen zu einer Kontinuität. Innerhalb eines solchen Bündels steht die Zeit still. Treffen mehrere Reize bzw. Informationen innerhalb eines solchen Zeitfensters ein, nehmen wir sie als ein Ereignis wahr, egal, ob es das Aufblitzen einer Lampe ist, ob es sich um akustische Signale handelt oder um irgendwelche fühlbaren Dinge.

 Das bedeutet, dass wir nicht einmal in der Lage sind, eine Realität, so wie sie ist, wahrzunehmen. Und es bedeutet, weil der Moment der Gegenwart durch unser Gehirn auf rund 30 Millisekunden festgelegt ist, dass nach 30 Millisekunden jede Wahrnehmung bereits Vergangenheit ist!

 Stellt sich also die Frage, inwieweit wir überhaupt den kurzen Augenblick der Gegenwart erkennen können. Eigentlich gar nicht. Da nämlich all unsere Sinneseindrücke erst nach der letzten im Zentrum der Wahrnehmung angekommenen Information verarbeitet werden, ergibt sich immer eine andere Erkenntnis als die Situation tatsächlich ist.

 Ein Beispiel: Beim Stich mit einer Nadel in den Fuß, den wir auch noch beobachten, werden verschiedene Sinnesorgane gereizt, wobei die Signale auf unterschiedlich langen Wegen in unser Gehirn gelangen. Von den Augen treffen sie wegen des relativ kurzen Weges zuerst ein, von den Sinneszellen des Fußes wegen des längeren Weges etwas später. Normalerweise müssten wir den Einstich erst merken, nachdem wir ihn zuvor bereits gesehen haben. Damit diese zeitliche Verschiebung nicht eintritt, stellt unser Gehirn beide Signale zunächst in das gleiche Zeitfenster, und erst dann wird die Information an das Bewusstseinszentrum weitergeleitet. Auf die Weise ist es möglich, dass all unsere Sinneseindrücke exakt koordiniert werden, was andererseits aber auch bedeutet, dass unsere gesamte Wahrnehmung von unserm Gehirn manipuliert wird.

 Wie steht es also um die von uns vermutete Realität? – Sehr schlecht. Und dafür ein weiteres Beispiel: Wenn man sich die bei chirurgischen Eingriffen am Gehirn gewonnen Erfahrungen näher betrachtet, wird es deutlich. Werden nämlich dem Gehirn des Patienten zur Lokalisierung bestimmter Zentren elektrische Impulse zugeführt, so lassen sich bei ihm gezielt Empfindungen hervorrufen, beispielsweise, als sei er in den Fuß gestochen worden. Würde man dabei den Patienten bitten, auf eine Uhr zu schauen und den exakten Zeitpunkt der Empfindung anzugeben, so ergäbe sich eine sehr absurde Situation, denn er würde die Empfindungen bereits feststellen, noch bevor der elektrische Reiz erfolgt wäre. Er hätte quasi in die Zukunft sehen können. Tatsächlich aber liegt es daran, dass das Gehirn direkt gereizt wird, und somit die Laufzeit des Signals über die langen Nervenbahnen des Fußes entfällt. Und weil die Eindrücke immer innerhalb von Zeitfenstern zusammengefasst werden, verschiebt sich der Gesamteindruck um den Betrag der längsten Laufzeit nach vorn, quasi in die Zukunft.

 Unser Gehirn manipuliert also die Zeit so, wie es für seine einwandfreie Funktion notwendig ist. Wäre es anders, dann könnten wir uns nur schwer in dieser Welt zurechtfinden. Allerdings verbirgt sich dahinter der Nachteil, dass wir unseren Wahrnehmungen nicht immer so recht vertrauen können, ob diese nun tatsächlich der Realität entsprechen oder einer von uns selbst im Gehirn „synthetisch“ erzeugten Wahrnehmung bzw. Realität.

 Wenn wir von Realität sprechen, sollten wir also sehr wachsam sein, denn wer vermag allein schon unter diesen Umständen zu beurteilen, was wirklich Realität ist und was nicht. Ähnlich verhält es sich auch auf der Ebene der Materie >siehe Beitrag „Materie und Realität“<. Nur wer diese Zusammenhänge gewillt ist zu erkennen, ist in der Lage, sich der Vielgestaltigkeit allen Seins zu öffnen, und jener Dinge, die wir nicht immer als real ansehen.

 Zum Thema Zeit existiert ein weiterer Artikel „Das Phänomen Zeit“ in Rubrik >Leben & Energie<. Weiterführende Informationen sind auch meinen Büchern „Kosmische Energien" und „Unzerstörbare Energie“ zu entnehmen.(Siehe Bücher / Autor)